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The Tower of Beatrice Review

Point&Click Abenteuer mit kniffligen Rätseln. Erfahre hier, wie uns das Spiel gefallen hat.

Das Point&Click Abenteuer The Tower of Beatrice wurde von Evgeniy Kolpakov von Sometimes You in Zusammenarbeit mit Fairy Forest entwickelt und 2019 auf der Nintendo Switch veröffentlicht. Der unterhaltsame Rätselspaß ist auch für PC und XBox erhältlich.

Handlung/Spielprinzip

Zu Beginn des Spiels erhälst du als gewiefter Dieb den Auftrag, aus einem Turm ein Buch zu stehlen und deinem Auftraggeber zu bringen. Wie in den meisten guten Geschichten geht das natürlich gründlich schief und du findest Dich gefangen im obersten Stock des Turms wieder. Nun gilt es, Wege zu finden und Rätsel zu lösen, um dem Turm und seiner Herrin Beatrice zu entkommen.

Dabei gilt es insgesamt 7 außergewöhnliche Point&Click-Ebenen zu überwinden, deren Türen sich nur öffnen lassen, wenn alle Rätsel des Raums gelöst wurden. Was zu Beginn noch recht simpel klingt, wird schnell zu einem knackigen Rätselabenteuer, bei dem man häufig um mehr als zwei Ecken denken muss, um auf des Rätsels Lösung zu kommen. Untermalt wird das Ganze von teils sehr witzigen Zwischenrufen aus dem Off oder Kommentaren des Inventars.

Uns haben die Rätsel ausgesprochen gut gefallen und wir haben häufig zusammengesessen, um gemeinsam auf die Lösung einer Aufgabe zu kommen. Rätselprofis werden The Tower of Beatrice vermutlich sehr schnell durchspielen. Die Gesamtspielzeit ist mit 2 bis 3 Stunden angesetzt. Wir als Nicht-Rätselprofis haben etwas länger an den Lösungen gesessen und etwa 5 Stunden Spielzeit investiert, bis wir am Ende angelangt waren.

Spielmechanik

Die Steuerung im Tower erfolgt entweder über den Controller oder direkt auf dem Touchscreen. Ich habe mich nach ersten Versuchen mit dem Controller für den Touchscreen entschieden, da viele Funktionen so leichter zu erreichen sind. Als klassisches Point&Click Abenteuer müssen viele Punkte angeklickt werden, was mit dem Controller zwar möglich, aber oft nicht sehr genau und extrem zeitaufwendig ist.

Hat man sich in die Steuerung erst einmal eingefunden, ist das Prinzip recht einfach. Finde Teil A, benutze es mit Teil B. So wird zum Beispiel eine Gießkanne benötigt, um einem Kaktus wieder Leben einzuhauchen und von ihm eine Blüte zu erhalten, ohne die das Spiel nicht fortgeführt werden kann. An anderer Stelle müssen zum Beispiel Steckkarten in der richtigen Reihenfolge platziert werden.

Von Ebene zu Ebene werden die Rätsel dabei auch immer anspruchsvoller und zeitintensiver. Ist es zu Beginn noch ein „bringe Teil A nach Punkt B“, werden es nach und nach immer mehr Zwischenschritte, die notwendig sind, das Rätsel zu lösen und die Türen zu öffnen. Und jedes Mal, wenn man denkt, jetzt hat man das Prinzip der Aufgaben verstanden, erscheint eine noch kniffligere Aufgabe im nächsten Raum.

Technisches

Grafisch ist The Tower of Beatrice sehr hübsch gestaltet. Die einzelnen Ebenen sind schön ausgearbeitet und bieten viele Details, an denen man sich eine ganze Weile ergötzen kann. Sehr gut gefallen haben mir die mitunter witzigen Einzelheiten.

Der Soundtrack ist eher durchschnittlich und in seinen Wiederholungen habe ich ihn meistens recht leise gestellt, um mich besser auf die Aufgaben vor mir konzentrieren zu können. Hier konnte das Spiel leider nicht sehr überzeugen.

The Tower of Beatrice gibt es im Nintendo eShop.

Graphics: Nintendo.de, Nintendowelten.de

Zusammenfassung
Wer auf Point & Click-Rätsel steht, wird mit The Tower of Beatrice viel Spaß haben. Die Aufgaben sind knifflig, das Setting unterhaltsam. Leider ist die Steuerung mit dem Controller wirklich ungünstig gelöst und die Geschichte in sich etwas flach und kurz geraten. Trotzdem kann ich für Rätselfreunde durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen.
Positives
  • knifflige Rätsel
  • auch für jüngere Spieler geeignet
Negatives
  • die Story ist etwas flach
  • kurze Spielzeit
  • Steuerung mit Controller etwas schwierig
7
Fair
Spielspaß - 8
Grafik - 8
Sound - 6
Steuerung - 7
Handlung und Charaktere - 6
Pamela
Geschrieben von
Pamela

Nintendospiele begleiten mich seit meiner Kindheit, ich bin mit Zelda und Super Mario aufgewachsen. Inzwischen führe ich die nächste Generation an Spielern nach Hyrule und in andere Welten und erkunde auch gern in Livestreams neue und alte Spiele.

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